Handlung

1476 ist ein eigens geschriebenes Stück und verbindet Geschichte und Fiktion. Verschiedene Einzelschicksale nehmen Sie mit auf eine Achterbahn der Gefühle und lassen Sie am Originalschauplatz hautnah miterleben, was sich vor und während der Schlacht abgespielt hat.

Von grossen Träumen...

Im späten 15. Jahrhundert zittert Europa vor der Entschlossenheit eines einzigen Mannes: Karl der Kühne, der Herzog von Burgund will seinen Traum eines grossburgundischen Reiches von der Nordsse bis zum Mittelmeer verwirklichen. Doch die freiheitsliebenden Eidgenossen unter der Führung von Adrian von Bubenberg sind entschlossen, ihre Unabhängigkeit mit allen Mitteln zu verteidigen.

Grosse Träume haben auch Matthis, ein Bauernbursche aus Spiez und sein Freund Adrian II, Sohn von Adrian von Bubenberg. Matthis will dem Bauernstand entkommen und etwas aus seinem Leben machen und Adrian will vor allem seinem Vater beweisen, dass er ein würdiger Sprössling seines Geschlechts ist. Als Adrian von Bubenberg berufen wird, Murten gegen die Burgunder zu verteidigen, sehen beide ihre Chance gekommen.

...zum Alptraum

In Murten erleben Matthis und Adrian II jedoch schnell das wahre Gesicht des Krieges. Nach nur wenigen Tagen der Belagerung und heftigem Beschuss scheint die Stadt am Ende. Und weder Adrian von Bubenberg noch seine Männer ahnen, dass die Eidgenossen zu Hilfe eilen. Als schliesslich der Kirchturm in Murten 12 Uhr schlägt, brechen die Eidgenossen durch den Grünhag und machen Karls grössten Alptraum wahr...

 

(Bildquelle: Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.3, S. 692, Foto: Codices Electronici AG, www.e-codices.ch)